Forschung
In Zusammenarbeit mit renommierten Forschungsinstituten und Partnern, engagieren wir uns aktiv in verschiedenen Studien und Forschungsprojekten, um unsere Expertise und unser Wissen stetig zu erweitern und unsere innovativen Lösungen nachhaltig weiterzuentwickeln.
Das Projekt "5G in der Nationalparkregion" erforscht Anwendungen von 5G für verschiedene Einsatzszenarien in der ländlichen und zugleich sehr waldreichen Mittelgebirgsregion rund um den Nationalpark Bayerischer Wald mit touristisch geprägten Gemeinden.
Das Projektkonzept sieht die Nutzung einer 5G-Infrastruktur für Anwendungen in den vier Handlungsfeldern vor: Tourismus (Mobilität und Verkehr), Forstwirtschaft, Rettungswesen und Smarte kommunale Infrastrukturen.
Mit der Entwicklung und dem Betrieb kleiner autonomer, elektrischer Bus-Shuttles mit 5G-Fähigkeiten soll der Zusammenschluss mehrerer Busse zu einem intelligenten Fahrzeugschwarm erprobt werden. Ziel ist eine möglichst gute Anbindung zu Touristenhotspots und gleichzeitig die Entlastung der meist sehr begrenzten Parkplätze direkt vor Ort.
Zugleich können für ein gezieltes Verkehrs- und Besuchermanagement an den umliegenden Parkplätzen die über ein intelligentes Datenloggingsystem am Fahrzeug erfassten Daten mit 5G in der Cloud ausgewertet und zur bedarfsgerechten Besucherlenkung eingesetzt werden.
Weitere 5G-Anwendungen umfassen Handlungsfelder übergreifend die Entwicklung und den Einsatz von vernetzten und autonomen UAVs mit 5G-Relaistation für Live-Monitoring-Aufgaben mit Echtzeitanalyse. Diese unterstützen z.B. bei Rettungseinsätzen und Vermisstensuche in Gebirgsregionen, bei der Schädlingsbekämpfung in der Forstwirtschaft sowie bei Einsätzen im Katastrophen- und Brandschutz.
Zudem werden Nutzungsmöglichkeiten von 5G im Bereich der Telemedizin erforscht.
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Die Speicherung von Wasser in hoher Qualität und Quantität ist der Schlüssel für ein nachhaltiges Wassermanagement.
Smart-SWS geht mit der konsequenten Speicherung von Abflussspitzen und wilden Abflüssen in vorhandenen Grundwasserleitern und der verzögerten und langfristigen Bereitstellung des gespeicherten Wassers in Trockenzeiten deutlich über den Hochwasserschutz bei Extremereignissen hinaus und verknüpft Hochwasser- und Dürremanagement.
Die Zeitskala hydrologischer Extremereignisse ist markant asymmetrisch: Kurzfristigen Starkregen- und Hochwasserereignissen (Tage) stehen langfristige Trockenperioden (Wochen bis Monate) gegenüber.
Die gegensätzlichen Anforderungen einer extrem leistungsfähigen Infiltration bei gleichzeitig stark verzögertem Abfluss erzwingen technische Eingriffe in Infiltration, Konditionierung des Wassers zur Sicherung der Grundwasserqualität und die Regulierung des Abstroms in die Vorflut.
Zur Gewährleistung des sicheren Betriebs werden Messkonzepte und Sensornetze entwickelt, und die stationäre Sensorik mit mobiler Datenerfassung durch Befliegungen mit ferngesteuerten Kleinstluftfahrzeugen kombiniert.
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Die Bedrohung durch Starkniederschlag und Hochwasser ist regelmäßig an deren Präsenz in den Medien zu erkennen. Bilder verheerender Verwüstungsszenarien, verursacht durch Überschwemmungsereignisse, verdeutlichen die Notwendigkeit eines effektiven Hochwasserschutzprogramms.
Der Hochwasserschutz ist eine dauerhafte Verantwortung, auch wenn es sich um zeitlich begrenzte Ereignisse mit eventuell langen Ruheintervallen handelt. Des Weiteren ist in Hinblick auf den Klimawandel von einer zukünftig zunehmenden Frequenz der Starkregenereignisse auszugehen. Katastrophenvorsorge und Katastrophenmanagement werden daher an Relevanz gewinnen und in ihrer alltäglichen Präsenz zunehmen.
Die Analyse der bei Hochwasserereignissen wirkenden Faktoren und die Entwicklung von Ansätzen zur Prävention bzw. Eindämmung sind eine zentrale Verantwortung der Forschung, insbesondere in den Geo- und Ingenieurswissenschaften.
Das Projekt "Starkregen-Überflutungs-Schutz in Kommunen (SÜS-Kom)" beschäftigt sich mit der Lokalisierung und Prognose der durch Starkregen ausgelösten, oberflächigen Abflussströme in kleinen kommunalen Einzugsgebieten. Dabei sollen bereits vorliegende Datensätze zur Topologie und Hydrodynamik in Kombination mit neuen Datensätzen zu Bewuchs, Bodenbeschaffenheit und Versickerungsverhalten sowie Liegenschaftsdaten und aktuellen Wetterdaten für die Prognose zum Einsatz kommen.
Im Anschluss soll eine Gefahrenreduzierung durch kostengünstige, nachhaltige und dezentrale Maßnahmen stattfinden. Ziel des Projektes ist die Entwicklung einer Systemsoftware zur Identifizierung der von Starkregen gefährdeten Liegenschaften, für ein computergestütztes Anwendungs- und Kommunikationssystem auf kommunaler Ebene. Die Software soll an ein individuelles Warnsystem gekoppelt werden, welches betroffene Grundeigentümer und Gewerbebetriebe per Onlinedienst (SMS, E-Mail, Mobile App) über mögliche Risiken informiert.
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